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Sep
15

Versicherungen für Sportunfälle

„Sport ist Mord!“ lautet ein berühmter Ausspruch von Winston Churchill. Ganz so schlimm ist es nicht, aber beim Sport kann es schnell mal zu einem Unfall kommen. Die dadurch entstehenden Sportverletzungen können manches Mal langwierige Behandlungen nach sich ziehen. Da ist es gut, wenn man sich vorher mit einer Versicherung eingedeckt hat, die für diese Situationen gedacht ist. In der Regel ist dies eine Unfallversicherung. Bei einer solchen Versicherung erhält der Sportler eine finanzielle Entschädigung, wenn er durch einen Sportunfall verletzt wurde und die Verletzung auch noch eine dauerhafte Schädigung des körperlichen Wohlbefindens zur Folge hat. Dabei muss man sich zunächst einmal darüber im Klaren sein, welche Leistungen eine solche Versicherung anbietet.

Da wäre als Erstes die Invaliditätssumme, die den Hauptbestandteil ausmacht. Hier wird festgelegt, wie hoch die einmalige Zahlung der Versicherung ist, wenn der Versicherungsnehmer nach einem Unfall einen dauerhaften Schaden erleidet, der einen bestimmten Grad der Invalidität bedeutet. Dabei muss man jedoch wissen, dass man die volle Höhe der Invaliditätssumme nur dann erhält, wenn man zu 100 % Invalide ist. Um diesen Grad festzustellen, benutzt man bei der Versicherung die sogenannte Gliedertaxe. Wenn nach dem Unfall eine dauerhafte Beeinträchtigung bleibt und diese einen Invaliditätsgrad von 40 % erreicht, dann erhält man von der Versicherung auch nur 40 % der Invaliditätssumme.

Bei den weiteren Leistungen der Versicherung sollte man unbedingt darauf achten, dass man eine Todesfallsumme vereinbart. Sie gilt für den Versicherungsnehmer auch als Grundlage für Vorauszahlungen der Versicherung im Schadenfall. Das ist immer dann von Bedeutung, wenn es darum geht, dass der Invaliditätsgrad festgestellt werden muss. Das bedarf in der Regel eine Menge Zeit, in der der Versicherungsnehmer noch keine Leistung erhält. Unter bestimmten Voraussetzungen kann man sich jedoch eine Vorauszahlung auf die zu erwartende Leistung geben lassen. Die Höhe dieser Zahlung ist jedoch abhängig von der Todesfallsumme, die im Vertrag festgelegt wurde. Bis zu dieser Höhe kann der Versicherungsnehmer nämlich die Vorauszahlung erhalten. Auch der Einschluss von Unfallkrankenhaustagegeld und Unfallkrankentagegeld sollte in einer Unfallversicherung nicht fehlen. Langwierige Behandlungen haben eine lange Arbeitsunfähigkeit zur Folge, was auch Krankengeldbezug beinhaltet. Da man dadurch finanziell schlechtergestellt ist, als bei normalen Arbeitseinkommen, kann man mit dem Unfallkrankentagegeld diese finanziellen Einbußen ausgleichen.